Prof. Dr. med. Christoph von Ilberg

„nil nocere: Helfen und nicht schaden“ ist meine Devise


Morbus Menière - Symptome und Behandlung


Erscheinungsbild und Ursache des Morbus Menière

Hierbei handelt es sich um die Beschreibung eines klinischen Krankheitsbildes, das sich in folgenden typischen Symptomen äussert:

  • Schwere Drehschwindelattacken mit Übelkeit (und Erbrechen) von meist einigen Stunden Dauer.
  • Schwerhörigkeit meist einseitig - seltener beidseitig - bevorzugt im Tieftonbereich
  • Ohrgeräusche und Völlegefühl im befallenen Ohr

Der Morbus Menière ist eine eher seltene Erkrankung des Innenohrlabyrinthes, dessen eigentliche Ursache bisher unbekannt ist. Nach bisherigen Erkenntnissen weiss man, dass hier ein vorübergehender, krankhafter Überdruck der Innenohrflüssigkeiten vorliegt, der - so die Vorstellung - die beschriebenen Symptome hervorruft.

 

Wie wird der Morbus Menière im allgemeinen behandelt?
Als Folge der unsicheren Erkenntnisse über die Ursachen des Morbus Menière werden zahlreiche unterschiedliche Behandlungsstrategien empfohlen, die hier wegen ihrer Vielzahl nicht im Einzelnen aufgelistet werden sollen.
 
Wie behandeln wir den Morbus Menière?
Aufgrund unserer langjährigen und umfangreichen Erfahrung mit dieser Erkrankung können wir Sie ausführlich beraten und bieten eine rasche und wirksame Behandlung an, die nahezu frei von bleibenden Nebenwirkungen ist.
Wir wenden bevorzugt die sogenannte Labyrinth Anästhesie an.

Als langjähriger Ordinarius für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde an der Universität Frankfurt am Main verfüge ich über eine breite Erfahrung auf unserem gesamten Fachgebiet. Schwerpunkte meiner Tätigkeit waren unter anderem die Nebenhöhlenchirurgie, Behandlung der Taubheit und hochgradiger Schwerhörigkeit durch Mittelohr- und Innenohr Implantate.

Im Rahmen meiner Tätigkeit beschäftigte ich mich auch mit der Behandlung des Morbus Meniere. Hier entwickelten wir an unserer Klinik die Labyrinth Anästhesie, die sich - bei einem Minimum an Nebenwirkungen - als ausserordentlich wirksam gegen die Schwindelanfälle erwies.

Weshalb empfehlen wir die Labyrinth Anästhesie?      
Es handelt sich hier um eine äusserst wirksame Methode insbesondere im Hinblick auf die unerträgliche Schwindelsymptomatik. Diese konnte in ca. 85-90% gebessert werden.

Wie wir an einer grossen Patientenzahl nachweisen können, traten nach einer Labyrinth Anästhesie in keinem einzigen Fall nennenswerte Nebenwirkungen auf. Insbesondere wurde das Gehör in keinem Falle verschlechtert. Diese Methode ist daher auch bei noch erhaltenem Gehör gefahrlos anzuwenden. Im Gegensatz dazu werden Gehör und Gleichgewichtsorgan durch eine Gentamycinbehandlung in erheblichem Masse gefährdet.

Eine Labyrinth Anästhesie ist aus den vorher genannten Gründen im Gegensatz zu den meisten heute angebotenen Behandlungen als einzige Methode zur Behandlung eines beidseitigen Morbus Menière geeignet. Eine Gentamycin Instillation oder sonstige operative Verfahren sind in diesen Fällen meist nicht mehr anwendbar.

Die Labyrinth Anästhesie bietet die Möglichkeit einer Wiederholung. Dies ist so wichtig, da bis heute keine Behandlung bekannt ist, die einen Morbus Menière zu 100% ausheilen kann.

Bei der Labyrinth Anästhesie handelt es sich um eine "single shot" Behandlung. Das heisst, dass nur eine einmalige Mittelohr Injektion erforderlich ist. Sie ist daher eine sehr zeitsparende Therapie. Auch eine Wiederholungsbehandlung - falls erforderlich - besteht im Bedarfsfalle in einer solchen Einmal-Injektion.
Die Labyrinth Anästhesie schliesst zusätzliche Behandlungsoptionen, die gelegentlich sinnvoll sein können, nicht aus.
 
Schliesslich hat die Labyrinth Anästhesie so vielen Patienten bereits eine erhebliche Erleichterung ihrer Beschwerden gebracht -

Warum sollte sie nicht auch Ihnen helfen?      

Prof. Dr. Christoph von Ilberg